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LCWT Mille Pattes

Drei Tausendfüssler aus der Jedermanngruppe des Leichtathletik-Club Waldshut-Tiengen Tag

Unser Langläufer Siegfried Flum aus Lauchringen animierte zwei gleichgesinnte Sportkameraden Günter Vogelbacher und Günter Woelk zu einem etwas außergewöhnlichen Laufunternehmen.

Der Deutsch – Französischer Freundeskreis Lauchringen- St. Pierre de Chandieu veranstaltete einen Freundschaftslauf anlässlich  des 10jährigen Partnerschaftsjubiläum. Die französische Laufgruppe „Mille patte“ (Tausendfüssler) setzte sich zum Ziel die 444 km von St. Pierre de Chandieu nach Lauchringen zu rennen, joggen oder laufen. Es sollte natürlich Läufer(innen) aus St. Pirre de Chandieu und Lauchringen dabei sein. So kam es das wir drei Senioren aus Lauchringen mit 21 Läufern(innen) aus St. Pierre de Chandieu als Staffetenlauf  vom 17. – 19. Mai die Strecke in drei Tagen liefen.

Wir drei Sportler machten uns Mittwoch auf den Weg in die Partnerstadt. Dort erwartete man uns bereits. Unsere französische Sprachkenntnisse waren nicht gerade berauschend, aber einige sprachen etwas deutsch und Valêlerie eine Mitläuferin übersetzte uns das nicht verstandene. Es war alles Bestens organisiert und wir waren in drei Gruppen mit drei Fahrzeugen aufgeteilt. Jede Gruppe lief etwa 40km und wurde von der nächsten Gruppe abgelöst. Dabei waren auch zwei Wohnwagen mit Familienangehörige als Betreuung, sowie ein Masseur der Schwerstarbeit leisten musste.

Am ersten Tag bei Dauerregen erfolgte der Start in St. Pierre de Chandieu um 6 Uhr am Morgen und es wurde bis nachts um zwölf Uhr durchgelaufen. Die erste Etappe endete in Les Belles Combes auf 1100m Höhe in einem Skigebiet. Da wir auf  Nebenstrassen liefen waren sehr große Höhenunterschiede zu bewältigen. Am zweiten Tag wurde nach Gänsbrunnen in der Schweiz von morgens um 6 Uhr bis abends um zehn Uhr bei trocknem Wetter gelaufen. Am dritten Tag liefen wir bis Koblenz –Zoll. Auf deutscher Seite liefen wir gemeinsam mit entgegen-kommenden Fans die letzten Kilometer nach Lauchringen. Der Empfang in Lauchringen und anschließende Festabend  war hervorragend.

Der Abschied endete am Sonntag mit Adressenaustausch und ein Versprechen auf ein neues Abenteuer.

Es war ein einmaliges Erlebnis das alle Teilnehmer besonderst wir „drei“ nicht missen möchten.

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