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Sie macht sich nichts vor: „Wenn du an letzter Stelle der Meldeliste stehst, musst du dir über einen Podiumsplatz keine Gedanken machen“, schmunzelt Jennifer Buckel von der LG Hohenfels. Die 22-jährige Speerwerferin aus Albbruck startet am Sonntag im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid bei den Deutschen Meisterschaften für ihren Verein.
Dass sie sich im Feld der U23-Juniorinnen auf Position 20 ganz hinten anstellen muss, ficht Jennifer Buckel nicht an: „Für mich steht die Teilnahme im Mittelpunkt“, gibt sie sich realistisch: „Es ist mein letztes Jahr bei den Juniorinnen und damit wohl auch meine letzte Deutsche Meisterschaft. Außerdem war ich noch nie in Bochum – das lass ich mir jetzt einfach nicht nehmen.“
Mit der Saisonbestleistung von 45,27 Meter, die ihr Ende Merz bei den Winterwurf-Meisterschaften in Waiblingen den Sieg brachten, löste sie das Ticket für Wattenscheid: „45 Meter waren als Norm gefordert“, erklärt Buckel und fügt an: „Als Norm für die DM bei den Profis müsste ich ab nächster Saison die 50 Meter-Marke erreichen. Ob ich das jemals schaffe, ist eher fraglich.“
Im Lohrheidestadion will Jennifer Buckel, die am Samstag mit ihren Eltern anreist, das Flair einer „Deutschen“ noch einmal genießen. Zwei Ziele hat sie sich trotz der von ihr nicht gerade geliebten hitzigen Temperaturen dennoch gesteckt: „Das Finale der besten Acht zu erreichen, wäre ein Traum“, lacht sie und verrät, dass sie vor großer Kulisse gern ihre Bestleistung toppen würde. Die steht – mit dem 600 Gramm schweren Sportgerät – seit dem Wettkampf am 22. August 2020 in Frauenfeld/CH, bei 46,39 Meter. Buckels Bestweite mit dem 500 Gramm-Speer datiert vom 12. Juni 2016, als sie in Langensteinbach 48,35 Meter warf.
Quelle: Südkurier

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