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Bereits zum 53. Mal hatte der ASC Albbruck zum Werfertag geladen. Trotz des Dauerregens waren zahlreiche Sportler angereist. Selbst aus dem schwäbischen Reutlingen waren Athleten am Start. Wettkämpfe im Diskus, Kugelstoßen, Speer- und Hammerwurf standen auf dem Plan.
Der Werfertag auf dem idyllischen Inselsportplatz in Albbruck spricht Alt und Jung an. Die jüngste Teilnehmerin war die zwölfjährige Eliana Vella von der LG Hohenfels, der Älteste der 82-jährige Karl Haas, ebenfalls von der LG Hohenfels. Dass das Alter im Leistungssport nicht immer eine entscheidende Rolle spielt, wiesen die beiden eindrucksvoll nach. Beide gewannen ihre Wettbewerbe in ihrer Altersklasse.
Herausragende Teilnehmerin war Jennifer Buckel. Die gebürtige Albbruckerin gewann sowohl das Kugelstoßen, den Diskus- und Speerwurf. Besonders beeindruckend war die Leistung in ihrer Paradedisziplin, dem Speerwurf. Sie warf das 800 Gramm schwere Sportgerät auf die beeindruckende Weite von 43,20 Metern. Mit dieser Weite ließ sie sogar einige Männer vor Neid erblassen. In dem gemischten Starterfeld von insgesamt 27 Werfern erreichte sie den fünften Platz. Die 19- jährige Abiturientin, die schon Schweizer Jugendmeisterin war, hat für das kommende Jahr die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft als Ziel erklärt.
Obwohl er schon im Herbst seiner sportlichen Laufbahn angekommen ist, hat auch Simon Hoenen noch Großes vor. Der Tiengener würde gern seine Serie als Ü30-Seniorenmeister fortsetzen. Bereits vier Mal in Folge war er erfolgreich. „Ein bis zwei Jahre möchte ich noch machen“, sagte der 33- jährige, der für den TV Lenzkirch startet. Trotz vieler kleiner Verletzungen möchte es der ehemalige Baden-Württemberg-Meister im Speerwurf noch einmal wissen.
Seine Leistungen in Albbruck sprechen dafür. In seiner Altersklasse gewann er den Speerwurf mit 59,38 m, das Kugelstoßen mit 12,04 m und den Diskuswurf mit 34,18 m. Nach seiner Aktivenzeit will Hoenen seine Erfahrung an die Jüngeren weitergeben. „Ich habe schon einige Trainingsstunden bei der LG Hohenfels geleitet und kann mir das für die Zukunft sehr gut vorstellen“, schmiedet er schon Pläne.
Der spektakulärste Wettbewerb wurde den Zuschauern mit dem Hammerwerfen geboten. Nach sechs Durchgängen gewann Franz Didio (ESV Weil) vor Jennifer Buckel und Lokalmatador Thomas Rolle.
Quelle: Südkurier

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