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Der Weilheimer Hardy Flum (51) verteidigte bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Löningen/Niedersachsen seinen Titel in der Klasse M50 über 5840 Meter. Für den Dauerläufer von der LG Hohenfels, der in der Schweiz als Maler arbeitet, bedeutet dies den fünften Gewinn eines deutschen Titels in der M50 auf verschiedenen Distanzen.
Hardy, hat Sie Ihr Sieg überrascht?
Ja. Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ein riesiger Erfolg für mich. Es ist meine dritte Saison in der M50. Und es rücken jedes Jahr jüngere Läufer nach. Vor zwei Jahren wurde ich Zweiter, vergangenes und dieses Jahr sogar Meister.
Wieso wird es jedes Jahr schwieriger?
Zwei oder drei Jahre machen im Alter ab 50 viel aus. Du wirst immer langsamer. Schon nächstes Jahr habe ich in der M50 als 52-Jähriger gegen die zwei oder drei Jahre jüngere Konkurrenz keine Chance mehr.
In Löningen haben Sie dieses Mal im Spurt gewonnen. War sehr knapp, oder?
Das war ein brutales Rennen. 30 Meter vor dem Ziel sprintete ein Spitzenquartett um den Sieg. Darunter war auch der Berglauf-Weltmeister Stefan Hinze vom SSC Hanau.
Ihre Siegerzeit betrug 21:01 Minuten.
Ja, aber alle vier Läufer vorn liefen innerhalb einer Sekunde ins Ziel. Wäre ich eine Sekunde langsamer gewesen, hätte ich nicht einmal eine Medaille. Aber ich war mir sicher, dass ich den Spurt gewinne. Das Sprinten ist einfach meine Stärke.
Was steht als nächstes an?
Die Deutschen Meisterschaften über zehn Kilometer auf der Bahn im Mai in Bautzen. Es ist aber noch nicht sicher, ob ich starte. Der Trainingsaufwand ist enorm. Ich habe ja noch einen Beruf.
Quelle: Südkurier

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